Landesverband Bayern

Ein Wink mit dem Zaunpfahl …

Datum: Sonntag, 18. Juli 2010

Mehr als 10 km Weide-, Gewerbe- und Schmuckzäune haben Zaunbauer und Landwirte im Maschinenring Zeven im Jahr 2009 errichtet. Den sprichwörtlichen „Wink“ bekam der Maschinenring vor rund 10 Jahren von einem Landwirt, der selbst über viele Jahre Weidezäune gebaut hatte.

 

Fünf angestellte Mitarbeiter der Tochter-GmbH des MR Zeven, davon vier ausgebildete Zimmerleute, bauen die Zäune für die Kunden der „Zaunbau-Zeven“. Bei größeren Projekten werden Landwirte, die auch als nebenberufliche Betriebshelfer arbeiten, teilweise auch mit deren Technik hinzugezogen. „Besonders beim Weidezaunbau binden wir gerne eines unserer Mitglieder ein, der über eine Pfahlramme am Bagger verfügt“, erklärt MR Geschäftsführer Ralf Schomacker. Der Agraringenieur ist für Akquise und Einsatzplanung zuständig. „Zaunbau ist kein einfacher Markt. Wir bewegen uns ständig auf dem schmalen Grad zwischen unserem Qualitätsanspruch und den auf dem Markt durchsetzbaren Preisen“, so Schomacker weiter. „Wir müssen eine gewisse Tagesleistung schaffen und trotzdem handwerklich hochwertige und langlebige Arbeit abliefern. Das geht heute nur mit ausgebildeten, leistungsbereiten Fachkräften“, lobt Schomacker seine Montage-Mitarbeiter.
 
Vom Weidezaun bis zum Schmuckzaun
Die Kunden der „Zaunbau-Zeven“ sind vorwiegend Landwirte, die Weidezäune für Rinder, Pferde oder Schafe bestellen. Die zweite wichtige Kundengruppe bestellt industrielle Stabmattenzäune für die Einfriedung von Gewerbegrundstücken. Bei Schmuckzäunen für Privatkunden können die Zevener ihr ganzes Können unter Beweis stellen, um den deutlich höheren Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Einfache wie auch aufwändige Toranlagen werden in die Zaunbauten integriert. Tief- und Landschaftsbauunternehmen ordern die Zaunbauer aus Zeven auch als Subunternehmer für Landschaftsbau-Projekte. Seit inzwischen 10 Jahren baut der MR Zeven Zäune vorwiegend zwischen Hamburg und Bremen und im Elbe-Weser-Dreieck.
 
Auf Qualität und Langlebigkeit setzen
Oft werde bei den Betonfundamenten für industrielle Stabmattenzäune gespart, weiß Ralf Schomacker zu berichten. Die Qualität zeige sich oft auch in der Genauigkeit der Flucht der Pfosten. Ralf Schomacker nutzt das Vorgespräch, um die Kunden auf die Qualitätsunterschiede zu Billiganbietern hinzuweisen. Am Preiskampf vieler Mitbewerber wolle er sich nicht beteiligen, sondern eher durch Qualität und Langlebigkeit überzeugen.
Material wird überwiegend auftragsbezogen bestellt. Mit zwei Kleinbussen und Handmaschinen sind die Zaunbauer unterwegs. Bei Bedarf wird auch ein Erdbohrer am Minibagger gemietet. Im Bereich von Kabeltrassen ist vorwiegend Handarbeit gefragt, so dass auch der Spaten zum Einsatz kommt.
 
„Der Zaun ist die Visitenkarte“
Das internationale Unternehmen „Lisega“ gehört zu den größeren Kunden des MR Zeven. Der weltweit führende Hersteller von Rohrhalterungssysteme für Kraftwerke und andere Großanlagen ließ eine Werkserweiterung mit fast 600 m Stabmatten-Zaun vom Maschinenring einzäunen. Auch der europaweit agierende Dienstleister für Landtechnik „Fricke“ ließ Teile seiner Gewerbeflächen von der „Zaunbau-Zeven“ einfrieden. Eines der größten Projekte war ein Schafdraht an einem Gewässer mit insgesamt 1,8 km Länge. Die beste Werbung für einen Zaunbauer sind gute Referenzen. Deshalb bekommt jeder Zaun ein Bauschild mit der internet-Adresse www.zaunbau-zeven.de.