Der Maschinenring hilft vorhandene Maschinen durch seine Vermittlungsleistung auszulasten und bietet auf der anderen Seite Alternativen zu teuren Technik-Investitionen. Schwierigkeiten bei der Auftragsabwicklung oder -abrechnung puffert die MR-Geschäftsstelle professionell ab, bevor der Landwirt etwas davon merkt.
Maschinenpark – weniger ist mehr
In vielen Maschinenhallen „schlummert“ buchstäblich ein betriebswirtschaftlicher „Schatz“. Wer eigene Überkapazitäten überbetrieblich einsetzt, senkt nicht nur seine Maschinenkosten. Durch eigene Arbeitsleistung am Steuer der Maschine erzielen Landwirte ein zusätzliches Einkommen für Ihren Betrieb. Dahinter steht auch der Solidaritätsgedanke zwischen Berufskollegen – heute Auftraggeber, morgen Auftragnehmer.
Durch konsequente Nutzung des Maschinenrings können beispielsweise Futterbaubetriebe ihre Arbeitserledigungskosten um mehr als 100 Euro/ha unter den Durchschnitt der Region senken. Dies zeigen Beispiele aus Veredelungsregionen Schleswig-Holsteins. Gestalten Sie also Ihren Maschinenpark nach dem Grundsatz „weniger ist mehr“ und nutzen Sie die unabhängigen Vermittlungsleistungen Ihres Maschinenrings.
Auslastung ist das A und O
Wenn Sie einen Maschinenkauf planen, sollte der erste Weg zum Maschinenring gehen. Denn auch eine Maschine, die in der Maschinenhalle steht kostet Geld. Eine hohe Jahresauslastung ist der Schlüssel zu niedrigen Maschinenkosten. Die neutralen und unabhängigen Fachleute in der MR-Geschäftsstelle rechnen gemeinsam mit Ihnen durch, wie die Arbeitsgänge auf Acker und Grünland am günstigsten erledigt werden können. Der Erfolgsmaßstab ist nicht die teure Technik in der Maschinenhalle sondern das Betriebsergebnis in den Büchern.
20 Ladewagen – einer ist immer in der Nähe
Die Stärken des Maschinenrings werden besonders bei witterungsabhängigen Terminarbeiten, wie z.B. der Grünfutterbergung, deutlich. Beispielsweise können die Mitglieder mit einem Anruf auf einen Pool von etwa 20 bis 50 Ladewagen zugreifen - eine Schlagkraft, die ihres gleichen sucht. Eine Spezial-Software für Maschinenringe gibt auf einen Klick die Maschine mit der kürzesten Anfahrt zum eigenen Betrieb aus. Ein Anruf, ein Fax – und die Maschine steht innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung.
Richtpreisliste schafft Vertrauen
Der Maschinenring kann zwar oft, aber nicht immer den billigsten Preis anbieten. Dafür kann man aber sicher sein, nicht „übers Ohr gehauen“ zu werden. Über die Verrechnungswerte in der Richtpreisliste bestimmen alle Mitglieder die Preise mit und profitieren von einem Höchstmaß an Transparenz. Die Kalkulationsgrundlage für Arbeitsleistungen zwischen Landwirten sind die Grenzkosten des Auftragnehmers. Ein gewerblicher Dienstleister muss dagegen zusätzlich seine Fixkosten, einen Unternehmergewinn und den vollen Mehrwertsteuersatz in Ansatz bringen.



